Ein Roboter reagiert auf den tatsächlichen Materialfluss
In Projekt 2 waren Aufnahmeplätze und Stückzahl vorab bekannt. Jetzt kommt jedes Werkstück an derselben Position an. Erst Eingangssignale verraten, wann es bereit ist, welche Art vorliegt und ob es die Qualitätsprüfung bestanden hat.
ArbeitsweiseEigenes PDF je Doppelstunde · vier Teamabgaben
Ihr nutzt Bewegungen, Greiferablauf und Schleifen aus Projekt 2 und ergänzt die Reaktion auf Eingangssignale.
- Jede Person
- Ergänze dein persönliches Robotik-PDF nach jeder Doppelstunde. Dokumentiere eigenen Beitrag und Erkenntnis an einem konkreten Signal- oder Testfall sowie Quellenprüfung und nächsten Schritt.
- Das Team
- Sichert Materialfluss/I/O, Signallogik, Programmstruktur und Testmatrix im neuen Projektkapitel. Vier Teamabgaben: Materialfluss/I/O, Signallogik, Simulation, Abnahme. Jede Person erklärt auch Fehlerfälle und Rücksetzungen.
Vor jedem Realtest: Simulation durchführen und vorführen, projektspezifische Freigabe bearbeiten und die ausdrückliche Lehrkraftfreigabe abwarten. Ergebnisse und Änderungen anschließend dokumentieren.
Arbeitsweise der Robotik-Reihe · Dateinamen, Vorlagen und Abgaben
Hallo Robotik-Team,
die Bereitstellung der Montagesets funktioniert. Für die nächste Ausbaustufe sollen Werkstücke jedoch nicht mehr an zwei festen Aufnahmeplätzen liegen. Ein Förderband oder eine manuelle Bereitstellung liefert Montageblöcke und Distanzstücke an einen gemeinsamen Aufnahmeplatz.
Der Roboter darf erst reagieren, wenn das Werkstück tatsächlich bereitliegt. Anschließend fordert die Anlage nacheinander die Auswertung der Werkstückart und der Qualität an. Zu jedem Prüfergebnis gehören zwei Eingangssignale: ein Eingang enthält den Wert, der zweite meldet, dass dieser Wert gültig ist und jetzt übernommen werden darf.
Gutteile werden artabhängig abgelegt, Schlechtteile kommen unabhängig von ihrer Art in den Ausschuss. Ist eine Gutteilbox voll, muss der Roboter in sicherer Stellung warten.
Viele Grüße
Mara König
Fertigungsleitung
Auftrag und Handlungsprodukt erfassen
- Beschreibt den Unterschied zwischen Projekt 2 und Projekt 3.
- Formuliert, welche drei Sortierziele benötigt werden.
- Beschreibt jeweils in einem Satz, welche Information ein Werteingang und welche Information das zugehörige Gültigkeitssignal liefert.
- Formuliert, worauf der Roboter warten muss, bevor er einen bereitgestellten Wert übernimmt.
Anlage aus der Grafik erklären
- Verfolgt den Materialfluss vom Förderband bis zu den drei Ablagen.
- Ordnet jedem Eingang eine Information oder Freigabe zu.
- Unterscheidet Anforderungssignale, die bis zur Rückmeldung aktiv bleiben, von kurzen 2-s-Impulsen.
- Bestimmt mindestens drei sichere Roboterpositionen.
Ihr bildet alle Eingangssignale an der I/O-Säule nach, verwendet feste Ablagepunkte und erhaltet vollständige Strukturhilfen für wait, if, call und while. Der Ablauf muss drei Pflichtfälle sicher sortieren.
Basisauftrag festhalten
- Tragt „Basisbetrieb“ in die Teamdokumentation ein.
- Legt eine einfache Testtabelle mit den drei Fällen „guter Montageblock“, „gutes Distanzstück“ und „Schlechtteil“ an.
- Tragt zu jedem Fall das erwartete Sortierziel ein.
Ihr entwickelt den vollständigen Signalwechsel mit Rücksetzung, Statusanzeigen und Warten bei voller Gutteilbox. Codegerüste sind teilweise vorgegeben, müssen aber selbstständig ergänzt und erklärt werden.
Ausbauauftrag festhalten
- Tragt „Anlagenausbau“ in die Teamdokumentation ein.
- Legt eine Testtabelle mit genau vier Zeilen an: guter Montageblock, gutes Distanzstück, Schlechtteil und benötigte Gutteilbox voll.
- Tragt zu jedem Fall das erwartete Verhalten ein: passende Ablage, Ausschuss oder Warten in sicherer Stellung.
- Ordnet den vier Anlagenzuständen Warten, Sortieren, Ausschuss und Box voll jeweils eine erkennbare Statusanzeige zu.
Ihr entwerft Signal- und Programmstruktur weitgehend selbstständig. Zusätzlich werden Diagnosezustände, vollständige Rücksetzungen und eine klare Förderband- beziehungsweise Zyklusfreigabe geprüft.
Profi-Auftrag festhalten
- Tragt „Profi-Auftrag“ in die Teamdokumentation ein.
- Legt sechs verständliche Betriebsfälle fest: guter Montageblock, gutes Distanzstück, schlechter Montageblock, schlechtes Distanzstück sowie jeweils ein Gutteil bei voller benötigter Ablage.
- Tragt zu jedem Fall das erwartete Sortierziel beziehungsweise den erwarteten Wartezustand und eine beobachtbare Statusanzeige ein.
- Markiert, bei welchen Fällen die Gutteilbox über
bIn5berücksichtigt werden muss.
Zusätzlich zum robusten Profi-Ablauf entwickelt ihr einen getrennten Rastermodus. Dabei werden identische Testteile mit einer versionsgeprüften Offset-Funktion und zwei tatsächlich verschachtelten for-Schleifen zeilen- und spaltenweise abgelegt.
Expertenauftrag festhalten
- Tragt „Expertenauftrag“ in die Teamdokumentation ein.
- Übernehmt die sechs Betriebsfälle des Profi-Auftrags und trennt den signalgesteuerten Sortierbetrieb vom späteren Raster-Testmodus.
- Skizziert für den Raster-Testmodus lediglich einen 2×3-Behälter mit einer ersten Ablageposition sowie gleichmäßigen Abständen in x- und y-Richtung.
- Kennzeichnet die erste Ablageposition sowie die Richtung der Zeilen und Spalten.


